
Wenn man die Tapetenbahnen zuschneidet, wird die Länge dieser anhand der Raumhöhe mit zusätzlichen 10 Zentimetern bemessen. Diese Länge sollte man auf dem Tapetentisch markieren. Das ist wichtig um nicht jede Bahn für sich mit dem Zollstock neu bemessen zu müssen. Gut beraten ist man mit einer Kleisterrolle, da hier der Tapetenleim direkt beim Abziehen von der Rolle aufgetragen wird und mit dem Einkleistern per Hand schon mal ein Arbeitsschritt mehr wegfällt. Dabei ist auf die richtige Einstellung zu achten. Gegen den Lichteinfall betrachtet erkennt man an trockenen Stellen wenn die Kleistermenge noch nicht ausreicht. Zuviel sein darf es wiederum auch nicht. Für jemanden, der zum ersten Mal tapeziert, wird sich nach ein bisschen Probieren schon die richtige Einstellung finden. Zur Not sollte man für Ausbesserungen ohnehin einen Pinsel bereithalten.
Die Tapete wird anschließend zum Weichen und zum besseren Anbringen gefaltet. Und zwar so dass die Kleisterseiten zusammenkommen, in einem Verhältnis von zwei zu einem Drittel. Beim Tapezieren der Wände geht man mit den Bahnen vom Fenster aus links und recht mit ganzen Bahnen. Weitere nützliche Tipps finden sich hier.